Nur 25 Kilometer von Rom entfernt liegt Castel Gandolfo hoch über dem glitzernden Albaner See. Das malerische Städtchen zählt zu den schönsten Orten Italiens und ist seit Jahrhunderten die Sommerresidenz der Päpste. Doch lohnt sich ein Besuch? Inzwischen haben Urlauber*innen die Möglichkeit, Teile der Residenz und der angrenzenden Gärten zu besichtigen. Alle spannenden Fakten.
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Castel Gandolfo: Die Sommerresidenz der Päpste
Der im 17. Jahrhundert von Carlo Maderno für Papst Urban VIII. erbaute Apostolische Palast war lange Zeit ein privater Rückzugsort. Zu dem Anwesen gehören prachtvolle Villen, weitläufige Gärten und sogar ein Bauernhof. Papst Franziskus (gestorben im April 2025) wollte die Anlage nicht mehr als Sommerresidenz nutzen. Stattdessen ließ er 2016 die Papstwohnung in ein öffentlich zugängliches Museum umwandeln und ein Zentrum für ökologische Bildung und Landwirtschaft einrichten.

Der neue Papst Leo XIV. sieht das anders: Bereits im Juli dieses Jahres verbrachte er zwei Wochen in in dem italienische Dorf Castel Gandolfo – allerdings nicht in der inzwischen zum Museum umgebauten Papstwohnung, sondern in den Päpstlichen Villen in den Albaner Bergen.
Bürgermeister Alberto De Angelis erwartet einen spürbaren Tourismusboom: Der Papst zelebriert während seines Aufenthalts Messen in örtlichen Kirchen und betet mittags das Angelusgebet auf der Piazza della Libertà – ein besonderer Moment für Pilger*innen und Besucher*innen.
Traumhafter See und kulinarische Köstlichkeiten
Neben der päpstlichen Residenz ist Castel Gandolfo auch für seine kulinarischen Traditionen berühmt. In den kleinen Trattorien werden regionale Spezialitäten wie „Porchetta“ – ein würziger Schweinebraten – und süße „Crostata di ricotta“ serviert.

Das historische Stadtzentrum mit seinen engen Gassen, alten Palazzi und dem Blick auf den Vulkansee bietet eine authentische italienische Atmosphäre, die Besucher*innen jenseits kirchlicher Geschichte fasziniert.
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Kurz & knapp: Lohnt sich Castel Gandolfo?
- Italienisches Bergdorf mit viel Charme – nur ca. 25 Kilometer von Rom entfernt.
- Apostolischer Palast: Museum mit päpstlichen Appartements, Gewändern und Porträtgalerie.
- Päpstliche Gärten: Historische Skulpturen, jahrhundertealte Steineichen, Belvedere-Aussicht.
- Weitere Highlights: Kirche San Tommaso da Villanova, Dorisches Nymphäum, Albaner See mit Restaurants und Bootsverleih.
Tourist*innen können den Apostolischen Palast montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr besichtigen, am letzten Sonntag im Monat sogar kostenlos. Die prachtvollen Barberini-Gärten locken mit antiken Ruinen und beeindruckender Landschaftsgestaltung. Rund um den Albaner See laden Bars und Strandclubs zum Verweilen ein. Wer mag, erkundet das klare Wasser per Boot, denn der Vulkansee selbst ist eiskalt.
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