Wer einmal durch die sanften Hügel der Cotswolds fährt, stößt unweigerlich auf ein Dorf, das so malerisch wirkt, als wäre es einem Gemälde entsprungen: Bibury. Mit seinen honigfarbenen Steinhäusern, dem plätschernden Fluss Coln und der ikonischen Häuserzeile Arlington Row ist es bei Einheimischen und Tourist*innen gleichermaßen beliebt – doch nicht nur das. Laut einer Analyse des Magazins Forbes ist es das schönste Dorf Englands. wmn stellt den idyllischen Ort vor.
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Das märchenhafte Bibury in England
Bibury taucht bereits im Domesday Book von 1086 auf. Ursprünglich war es eine kleine Siedlung, die vom Wollhandel lebte – eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region im Mittelalter. Die Häuser von Arlington Row, heute von der National Trust verwaltet, entstanden im 14. Jahrhundert zunächst als Klosterspeicher. Im 17. Jahrhundert wurden sie in Weberhäuser umgewandelt und prägen seither das Ortsbild.

Der Fluss Coln schlängelt sich durch Bibury, gesäumt von üppigen Wiesen und Gärten. Über kleine Steinbrücken gelangt man ins Dorfzentrum, wo Besucher*innen den Charme eines England erleben, das sich über Jahrhunderte kaum verändert hat. Sir William Morris, der bedeutende Künstler und Sozialreformer des 19. Jahrhunderts, nannte Bibury einst das „schönste Dorf Englands“ – ein Ruf, der sich bis heute gehalten hat. Und wie sieht es in puncto Kulinarik aus?
Die Bibury Trout Farm, eine der ältesten Forellenzuchten Englands, lädt zum Angeln und Probieren ein. Wanderwege durch die Cotswolds starten direkt vor der Haustür, und gemütliche Pubs servieren regionale Spezialitäten – vom klassischen Sunday Roast bis hin zu frisch gefangener Forelle.

Doch aufgepasst: Touristen sollten Rücksicht nehmen
Jahr für Jahr zieht Bibury Hunderttausende Besucher*innen an. Vor allem die Häuserzeile Arlington Row ist ein beliebtes Fotomotiv auf Instagram, was das Dorf zu einem echten Hotspot macht. Doch mit dem Ruhm wachsen auch die Herausforderungen: Anwohner*innen klagen über überfüllte Straßen und Busladungen von Tagestourist*innen.
Initiativen vor Ort versuchen, das Gleichgewicht zwischen Tourismus und Lebensqualität zu wahren. Wenn du Bibury besuchst, denke daran, Rücksicht auf die Bewohner*innen zu nehmen: Bleib auf den öffentlichen Wegen, sei leise und blockiere nicht die engen Gassen.
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Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch
Ob als Ausgangspunkt für Wanderungen, als Ziel für einen Tagesausflug oder einfach als Ort, um innezuhalten: Bibury verkörpert wie kaum ein anderer Ort das Ideal des englischen Landlebens. Zwischen Steinmauern, Rosenbögen und plätscherndem Wasser scheint die Zeit ein wenig langsamer zu vergehen – und genau das macht den Zauber dieses Dorfes aus.
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