Prüfungen gehören zum Studium wie Seminare und Hausarbeiten – und mit ihnen oft die Angst, zu versagen. Herzklopfen, schweißnasse Hände und das Gefühl, plötzlich nichts mehr zu wissen, sind für viele Studierende vertraute Begleiter in Klausurphasen. Doch Prüfungsangst muss kein Dauerzustand sein. Wir haben vier Tipps für dich, Prüfungsangst im Studium der Vergangenheit angehört.
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Prüfungsangst im Studium: 4 Wege zu mehr Gelassenheit
Prüfungsangst besiegen: 4 Wege zu mehr Gelassenheit im Studium
Prüfungsangst kann das Lernen erheblich erschweren und die eigenen Leistungen unnötig schmälern. Viele Studierende fühlen sich vor wichtigen Prüfungen gestresst und überfordert, obwohl sie gut vorbereitet sind. Doch keine Sorge. Wir haben vier Strategien für dich, mit denen du deine Prüfungsangst eindämmen kannst:
1. Struktur statt Chaos: Ein realistischer Lernplan
Wer rechtzeitig mit einer klaren Struktur startet, reduziert automatisch Stress. Plane deine Lernphasen frühzeitig und teile den Stoff in überschaubare Abschnitte ein. Wichtig ist, realistisch zu bleiben – zu enge Zeitpläne erzeugen nur zusätzlichen Druck. Kurze Pausen zwischen den Lerneinheiten helfen, das Gelernte zu verarbeiten und neue Energie zu tanken. Eine gute Orientierung bieten Methoden wie die Pomodoro-Technik: 25 Minuten konzentriertes Lernen, gefolgt von 5 Minuten Pause.
2. Atem- und Entspannungstechniken gegen Stress
Kurz vor der Prüfung rast der Puls? Dann kann bewusste Atmung helfen. Eine einfache Methode: Vier Sekunden tief einatmen, vier Sekunden halten, vier Sekunden ausatmen. Diese sogenannte „Box Breathing“-Technik senkt den Stresspegel und fördert die Konzentration. Auch kurze Meditationen oder progressive Muskelentspannung können helfen, den Körper herunterzufahren und den Geist zu fokussieren.

3. Mentales Training: Positive Gedanken statt Grübelfallen
Prüfungsangst entsteht oft im Kopf. Wer sich ständig ausmalt, zu versagen, blockiert sich selbst. Übe stattdessen positive Selbstgespräche – erinnere dich an deine bisherigen Erfolge und sage dir: „Ich bin gut vorbereitet. Ich schaffe das.“Visualisierung kann ebenfalls helfen: Stell dir vor, wie du ruhig und konzentriert in der Prüfung sitzt. Solche mentalen Techniken stärken dein Selbstvertrauen und reduzieren Stress spürbar.
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4. Körper und Geist durch Bewegung und Entspannung in Einklang bringen
Regelmäßige Bewegung ist ein natürlicher Stresskiller. Ob Joggen, Yoga oder ein kurzer Spaziergang – körperliche Aktivität baut Adrenalin ab und sorgt für einen klaren Kopf. Ebenso wichtig sind Entspannungstechniken wie Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Meditation. Bereits wenige Minuten täglich können helfen, den Puls zu senken und das Gedankenkarussell zu stoppen.

Selbstvertrauen statt Stress – der Schlüssel zum Prüfungserfolg
Prüfungsangst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein natürlicher Stressmechanismus, den jeder Mensch erlebt. Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Mit realistischer Planung, gezielten Entspannungstechniken, mentalem Training und gesunden Routinen kannst du die Kontrolle zurückgewinnen – und Prüfungen mit mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen begegnen.

