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Offboarding: Darum zählt dein Abschied mehr, als du denkst

Das Offboarding ist genauso wichtig wieder Onboarding-Prozess. Lies hier, warum es so eine hohe Relevanz hat.

Frau Offboarding
© IMAGO/Westend61

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Während sich der Onboarding-Prozess meistens über mehrere Wochen erstreckt, ist das Offboarding hingegen eher kurz und schmerzlos. Dabei ist auch das Offboarding wichtiger, als man zunächst annehmen mag. Warum du den Offboarding-Prozess nicht unterschätzen solltest, verraten wir dir in diesem Artikel.

Warum der Offboarding-Prozess so bedeutsam ist

Viele Unternehmen nehmen sich besonders viel Zeit für das Onboarding und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen. Logisch, schließlich will man neu akquirierte Kolleg*innen nicht direkt wieder vergraulen. Wenn es aber darum geht, dass sie Mitarbeiter*innen das Unternehmen wieder verlassen, muss plötzlich alles ganz schnell gehen.

Dabei ist ein gutes Offboarding mindestens genauso wichtig, wie ein ausführliches Onboarding. Warum das so ist, liest du hier:

1. Wertschätzung zeigen

Insbesondere wenn Mitarbeiter*innen das Unternehmen aufgrund von persönlichen Umständen oder dem Eintritt in den Ruhestand verlassen, kann man ihnen mit einem gut geplanten Offboarding-Prozess noch ein letztes Mal Wertschätzung entgegenbringen.

2. Streitigkeiten minimieren

Es gibt kein abschließendes Gespräch und auch bezüglich eines Arbeitszeugnisses nur unklare Angaben? Das ist nicht nur eine unangenehme Situation für die betroffenen ehemaligen Mitarbeiter*innen, sondern kann für das Unternehmen im schlimmsten Fall auch rechtliche Konsequenzen mit sich bringen.

3. Image wahren

Grundsätzlich sollte es jedoch jeder Firma ein Anliegen sein, dass auch ehemalige Mitarbeiter*innen gut über sie berichten. Ein gelungenes Offboarding kann somit negative Nachrichten auf Jobbewertungsportalen wie von selbst verhindern und außerdem dafür sorgen, dass sich das Image der Firma nicht verschlechtert.

Streit
Durch einen guten Onboarding-Prozess bleiben dem Unternehmen Streitigkeiten erspart. Credit: IMAGO/Westend61

4. Rückkehr erleichtern

Man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben. Gerade in der Berufswelt kann es daher oft passieren, dass Kolleg*innen, die irgendwann schonmal im Unternehmen tätig waren, nach kurzer Abwesenheit wiederkehren.

Geht man im Guten auseinander, steigen die Chancen, dass gute Mitarbeiter*innen auch gerne wieder ins Unternehmen zurückkehren.

Fazit: So sieht ein gutes Offboarding aus

Natürlich kann man es nicht immer jedem Mitarbeiter oder jeder Mitarbeiterin recht machen. Grundsätzlich macht es aber durchaus Sinn, die Personen, die das Unternehmen in naher Zukunft verlassen, nochmal um ein letztes Gespräch zu bitten. Das dient primär dazu, sich Feedback einzuholen, um sich weiterzuentwickeln.

Es kann auch dazu dienen, Arbeitsgerät wie Handys oder Laptops zurückzugeben und den Mitarbeiter*innen ein Arbeitszeugnis auszuhändigen. Ein gelungenes Offboarding sagt oft viel über ein Unternehmen aus und kann somit sowohl Fluch als auch Segen für die entsprechenden Firmen sein.

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