Festes Shampoo klingt im ersten Moment vielleicht nach Campingtrip oder Öko-Experiment – aber das ist längst überholt! Shampoo in fester Form ist auf dem Vormarsch und überzeugt mit starken Argumenten: weniger Plastik, natürliche Inhaltsstoffe und erstaunlich gute Pflegeeigenschaften.
Doch ist es wirklich besser als flüssiges Shampoo? Wir zeigen dir, warum sich der Umstieg lohnt – und worauf du achten solltest, damit dein Haar von den Vorteilen auch wirklich profitiert.
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Was ist festes Shampoo überhaupt?
Festes Shampoo sieht aus wie ein Seifenstück, ist aber speziell für die Haarpflege entwickelt worden. Es enthält im Gegensatz zur klassischen Seife milde Tenside, pflegende Öle und natürliche Inhaltsstoffe, die auf die Kopfhaut und Haarstruktur abgestimmt sind. Der große Unterschied zum flüssigen Shampoo: Festes Shampoo kommt ganz ohne Wasser aus und ist deshalb viel konzentrierter.
Wichtig: Festes Shampoo ist nicht dasselbe wie Haarseife. Haarseife basiert auf einer ganz anderen Rezeptur (Verseifung von Fetten mit Lauge) und kann den pH-Wert der Kopfhaut durcheinanderbringen. Festes Shampoo ist hier deutlich sanfter.
Ob kurzes, langes, lockiges oder feines Haar: Es gibt mittlerweile für jeden Haartyp passende Varianten:
Warum festes Shampoo besser ist als flüssiges
1. Umweltvorteil
Der größte Pluspunkt ist die Nachhaltigkeit. Festes Shampoo spart Plastik, da es meist in Papier oder Karton verpackt ist. Auch der CO₂-Fußabdruck ist geringer: Es braucht weniger Energie beim Transport, weil Wasser (das bis zu 80 % eines flüssigen Shampoos ausmacht) einfach weggelassen wird.
2. Bessere Inhaltsstoffe
Viele feste Shampoos verzichten auf Silikone, Sulfate, Parabene und Mikroplastik. Stattdessen setzen sie auf natürliche Öle, pflanzliche Extrakte und sanfte Tenside. Das bedeutet: weniger Reizung der Kopfhaut und mehr Pflege fürs Haar.
3. Ideal für unterwegs
Festes Shampoo ist die perfekte Reisebegleitung. Es kann nicht auslaufen, ist im Handgepäck erlaubt und spart Platz im Kulturbeutel.
4. Ergiebiger
Ein Stück festes Shampoo ersetzt ca. zwei bis drei Flaschen herkömmliches Shampoo. Es lohnt sich also auch finanziell.

Worauf du beim Kauf achten solltest
Nicht jedes feste Shampoo ist automatisch gut. Achte auf Folgendes:
- Inhaltsstoffe: Vermeide aggressive Sulfate (z. B. Sodium Lauryl Sulfate). Besser sind milde Tenside wie SCI (Sodium Cocoyl Isethionate).
- Haarbedürfnisse: Trockenes Haar braucht z. B. feuchtigkeitsspendende Öle wie Kokos oder Argan. Fettiges Haar profitiert von klärenden Inhaltsstoffen wie Heilerde oder Zitronenextrakt.
- Siegel & Nachhaltigkeit: Naturkosmetik-Siegel wie NATRUE oder COSMOS geben Orientierung.
- Verpackung: Komplett plastikfrei ist ideal. Manche Marken bieten sogar Nachfülloptionen an.
So gelingt der Umstieg auf festes Shampoo
Beim ersten Mal kann die Umstellung etwas ungewohnt sein. Hier ein paar Tipps:
- Übergangszeit einplanen: Dein Haar muss sich an die neue Pflege gewöhnen, besonders wenn du vorher silikonhaltige Produkte verwendet hast.
- Anwendung: Das Shampoo entweder direkt im nassen Haar aufschäumen oder zwischen den Händen verreiben. Gut ausspülen!
- Aufbewahrung: Lasse das Shampoo-Stück gut trocknen, z. B. in einer Seifenschale mit Abfluss. So hält es länger.
- Optional: Probiere passende feste Conditioner-Bars für noch bessere Kämmbarkeit.
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