Es müssen nicht immer die bekannten Ziele sein, die eine Reise lohnenswert machen. Oft liegen die wahren Schätze abseits der üblichen Routen – an Orten, die kaum jemand auf dem Schirm hat. Im Rahmen eines aktuellen Rankings von Time Out wurden nun die vier am meisten unterschätzten Reiseziele der Welt gekürt. wmn stellt sie vor. Credit: Dmytro Buianskyi/GettyImagesDie Halbinsel Osa im Süden Costa Ricas zählt zu den artenreichsten Regionen der Welt und ist ein Eldorado für Natur- und Abenteuerfans. Dichte Regenwälder, einsame Strände und das legendäre Gebiet des Corcovado-Nationalparks machen die Halbinsel zu einem unvergleichlichen Reiseziel. In freier Wildbahn begegnet man Tapiren, Jaguaren, Roten Aras und unzähligen weiteren Tierarten – perfekt für alle, die Costa Ricas unberührte Natur erleben möchten. Abseits der großen Touristenströme bieten nachhaltige Lodges und Eco-Tourismus-Erlebnisse die Möglichkeit, tief in die wilde Schönheit Mittelamerikas einzutauchen.
Credit: Quattrophotography/GettyImagesCarry-le-Rouet ist ein idyllisches Küstenstädtchen an der Côte Bleue nahe Marseille, das mit mediterranem Charme und malerischen Stränden begeistert. Das frühere Fischerdorf besticht heute durch glasklares Wasser, versteckte Buchten und eine entspannte Atmosphäre, die besonders bei Einheimischen beliebt ist. Berühmt ist der Ort zudem für seine Seeigel-Festivals im Februar, bei denen Besucher die regionale Spezialität frisch aus dem Meer probieren können. Die gelungene Mischung aus Natur, Kulinarik und provenzalischem Lebensgefühl macht Carry-le-Rouet zu einem echten Geheimtipp für alle, die die südfranzösische Küste abseits der großen Touristenpfade entdecken möchten.
Credit: Andia / Kontributor/GettyImagesDer Tioga Pass bildet das imposante Osttor zum Yosemite-Nationalpark und ist mit 3.031 Metern der höchste Straßenpass Kaliforniens. Entlang der kurvenreichen Strecke eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf Granitgipfel, alpine Seen und weite Täler – ein Paradies für Roadtrip-Liebhaber*innen und Outdoor-Fans. Da der Pass in der Regel nur von späten Frühling bis Herbst geöffnet ist, bleibt eine Fahrt über ihn ein besonders eindrucksvolles Erlebnis. Wer diese Route wählt, entdeckt eine weniger bekannte, dafür umso beeindruckendere Seite des Yosemite-Nationalparks. Credit: Doug Meek/GettyImagesFilandia, im Herzen Kolumbiens gelegen, verzaubert Besucher*innen mit seinem bunten, authentischen Charme. Bunte Häuser, Kopfsteinpflaster und gemütliche Cafés machen das Städtchen zu einem Paradebeispiel regionaler Architektur. Vom Mirador de la Colina Iluminada eröffnet sich ein beeindruckender Panoramablick über Kaffeeplantagen und die grünen Hügel des Quindío. Weniger bekannt als das nahegelegene Salento, gilt Filandia als Geheimtipp – ideal für alle, die die kolumbianische Kaffeekultur in ruhiger, ursprünglicher Umgebung erleben möchten. Credit: IMAGO / robertharding