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Versicherungs-Schock: Ab 2026 wird’s für Fahrer dieser Automodelle teurer

Millionen Autofahrer trifft es im neuen Jahr deutlich: Neue Typklassen lassen die Kfz-Versicherung ab 2026 steigen. Diese Modelle werden besonders teuer.

junge frau im Auto
© Getty Images / Hill Street Studios

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Ab 2026 wird es für viele Autofahrer*innen deutlich teurer: Millionen Fahrzeuge rutschen in höhere Typklassen und verursachen damit steigende Beiträge in der Kfz-Versicherung. Besonders Fahrer*innen bestimmter Modelle müssen sich auf kräftige Aufschläge einstellen – wir zeigen dir, welche Autos betroffen sind.

Mehr lesen: Kfz-Versicherung: So können Rentner höhere Beiträge umgehen

Millionen Autofahrer*innen müssen draufzahlen – diese Modelle betrifft es

Rund 10,4 Millionen deutsche Autofahrer*innen erhalten 2026 eine neue Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung – mit teils massiven finanziellen Folgen. Etwa 5,9 Millionen Fahrzeuge werden höher eingestuft, während 4,5 Millionen von günstigeren Konditionen profitieren, schreibt der ADAC.

Schon jetzt reagieren viele Versicherer: Bei Neuverträgen und Wechseln kommen die neuen Typklassen teilweise zur Anwendung, wie der Merkur betont. Besonders betroffen sind Modelle wie der Renault Austral, der Ford Focus 1.0 oder der Hyundai Kona – sie müssen mit erheblichen Prämiensteigerungen rechnen. Im Gegenzug gibt es auch Gewinner: Zum Beispiel profitieren Fahrer*innen von Renault Clio 1.3 und VW ID.4 Pure von günstigeren Einstufungen.

Beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist eine ausführliche Übersicht über die Typklassen 2026 zu finden, über die Modelle mit niedrigen und höheren Einstufungen sowie inklusive einem Vergleich zum Vorjahr.

Warum steigen die Beiträge?

1. Neue Typklassen des GDV

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bewertet jährlich rund 33.000 Automodelle neu. Die Typklassen spiegeln Schadens- und Unfallstatistiken wider – wer häufiger repariert werden muss, landet in einer höheren Klasse, wie der ADAC schreibt.

2. Kostenexplosion bei Reparaturen

Materialpreise, Facharbeiter*innen und Logistik verursachen immer höhere Kosten. Versicherer müssen diese Entwicklungen in ihre Kalkulation einfließen lassen – und geben einen Teil der Mehrbelastung andie Versicherten weiter, betont cash-online.de.

3. Regionalklassen-Änderungen

Nicht nur dein Modell zählt, sondern auch die Schadensstatistik deines Zulassungsbezirks. In Gebieten mit vielen Schäden steigen die Beiträge automatisch, betont auch autoflotte.de. Bei ADAC findest du eine Übersicht aller Regionalklassen.

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Was du tun kannst

Versicherung vergleichen & kündigen: Du darfst bis meist zum 30. November kündigen und neu abschließen. Achte dabei auf Bedingungen wie Regionalklasse, Typklasse, Selbstbeteiligung.

  • Fahrzeugwahl bewusst treffen: Wenn du ein neues Auto kaufen willst, informiere dich im Voraus über die Typklassen deines Wunschmodells – teure Modelle sollten unbedingt ins Kostenszenario einkalkuliert werden, empfiehlt auch experten.de.
  • Schäden vermeiden & vorsichtig fahren: Unfallfrei bleiben und kleine Schäden selbst zahlen können helfen, deinen Schadenfreiheitsrabatt zu schützen.
  • Wohnort ggf. beeinflussen: In manchen Regionen steigen die Beiträge besonders stark – falls du planst umzuziehen, kann das eine Kostenfrage sein.
  • Auf Extras und Services achten: Manche Versicherer bieten Zusatzleistungen wie Werkstatt-Kooperationen oder Schaden-Management, die dir helfen können, Kosten zu senken.

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