Draußen wird es wieder kühler und die Tage werden kürzer. Dabei nutzen insbesondere Einbrecher und Einbrecherinnen den Schutz der Dunkelheit, um ihn Wohnungen und Häuser einzubrechen. Doch in welcher Stadt ist die Zahlt der Einbrüche am höchsten? Die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik liefert auf diese Frage eine Antwort.
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Kriminalstatistik: In diesen Städten wird am meisten eingebrochen
Ein Einbruch kann das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden nachhaltig erschüttern. Leider ist niemand vor der Gefahr vollkommen geschützt – doch in manchen Städten Deutschlands ist das Risiko besonders hoch, wie die aktuelle polizeilichen Kriminalstatistik zeigt. Dabei führt Berlin mit rund 8.530 Wohnungseinbrüchen pro Jahr das Ranking an.
In Köln werden fast ein Drittel weniger Fälle gezählt, etwa 3.039, dicht gefolgt von Hamburg mit 3.008 Einbrüchen. Auf Platz vier liegt Essen, mit 1.573 Einbrüchen. Auf Platz fünf bis zwanzig landen laut Kriminalstatistik folgende Städte:
- Berlin: 8.529
- Köln: 3.039
- Hamburg: 3.008
- Essen: 1.573
- Düsseldorf: 1.428
- Dortmund: 1.312
- Bremen: 1.202
- Duisburg: 1.128
- Frankfurt am Main: 1.053
- Hannover: 945
- Bochum: 870
- München: 757
- Bonn: 683
- Gelsenkirchen: 666
- Mülheim: 562
- Leipzig: 525
- Aachen: 520
- Mönchengladbach 509
- Wuppertal: 458
- Münster: 409
In diesen Städten wird am seltensten eingebrochen
Die Statistik zeigt die niedrigsten Zahlen bei den polizeilich erfassten Einbrüchen in Ingolstadt (26), Fürth (34) und Erlangen (39). Allerdings beziehen sich diese Werte nur auf absolute Zahlen und setzen die Einwohnerzahl nicht in Relation. Betrachtet man die Einbrüche pro 100.000 Einwohner, ergibt sich ein anderes Bild:
Hier liegt Mülheim mit 324 Einbrüchen an der Spitze, gefolgt von Bremerhaven (313) und Köln (279). Berlin rangiert mit 226 Fällen auf Platz acht. Dennoch bleiben Ingolstadt (18), Fürth (26) und Erlangen (33) auch relativ zur Einwohnerzahl die sichersten Städte.
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So schützt du dein Zuhause vor Einbrecher*innen
Ein Einbruch hinterlässt nicht nur materielle Schäden, sondern erschüttert auch dein Sicherheitsgefühl. Mit einigen einfachen Maßnahmen kannst du das Risiko deutlich reduzieren:
- Sichere Fenster und Türen: Hochwertige Schlösser, Sicherheitsriegel oder Zusatzverriegelungen machen den Einstieg deutlich schwerer. Vergiss auch Kellertüren und Dachfenster nicht.
- Alarm- und Überwachungssysteme: Bewegungsmelder, Alarmanlagen oder Kameras schrecken Einbrecher ab und erhöhen die Chance, dass ein Einbruch entdeckt wird.
- Beleuchtung: Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern sorgt dafür, dass Einbrecher nicht unbeobachtet bleiben. Auch zeitgesteuerte Lampen im Innenbereich können Anwesenheit simulieren.
- Nachbarn einbeziehen: Ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn zahlt sich aus – sie können auf ungewöhnliche Aktivitäten achten, wenn du nicht zu Hause bist.
- Wertgegenstände sichern: Schmuck, Bargeld oder wichtige Dokumente solltest du in einem fest verankerten Safe aufbewahren.
- Vorsichtig mit sozialen Medien: Vermeide es, Urlaubszeiten oder längere Abwesenheiten öffentlich zu teilen – Einbrecher nutzen solche Infos oft aus.

