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Job: Warum du manchmal den unbeliebtesten Kollegen als Mentor wählen solltest

Karrierepush durch Mentoring? Warum gerade die unbeliebtesten Kolleg*innen besonders wertvoll sein können, erfährst du hier.

Zwei Frauen sitzen in Sesseln und unterhalten sich.
© Getty Images/Olga Pankova

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In vielen Unternehmen gibt es Kolleg*innen, die als schwierig, stur oder schlicht unbeliebt gelten. Auf den ersten Blick wirkt es wenig attraktiv, ausgerechnet diese Personen als Mentor auszuwählen. Doch genau hier kann sich ein überraschender Vorteil verstecken. Wie verraten dir warum.

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Warum du manchmal den unbeliebtesten Kollegen als Mentor wählen solltest

Du möchtest dich beruflich weiterentwickeln? In diesem Fall kann ein Mentor beziehungsweise eine Mentorin genau das Richtige sein. Warum du bei deiner Wahl vielleicht auf den unbeliebtesten Kollegen oder auf die unbeliebteste Kollegin setzen solltest, erklären wir dir im Folgenden: 

1. Ehrliche Rückmeldungen statt wohlwollender Komplimente

Beliebte Kolleg*innen neigen dazu, harmonisch zu agieren und Konflikte zu vermeiden. Das ist angenehm, aber selten das, was echtes Wachstum fördert. Unbeliebte Kollegen sind oft direkter und weniger darauf bedacht, es allen recht zu machen. Sie sagen dir klar, was funktioniert und was nicht – eine Chance für ehrliche, manchmal unbequeme, aber wertvolle Rückmeldungen.

2. Tieferes Verständnis für Arbeitsrealitäten

Menschen, die im Team oder in der Firma als „schwierig“ gelten, kennen oft die Ecken und Kanten des Arbeitsalltags besser als ihre beliebteren Kollegen. Sie wissen, wo Prozesse haken, welche Strategien wirklich funktionieren und wie man trotz Widerständen erfolgreich bleibt. Ein Mentor mit kritischem Blick kann dir helfen, die Realität klarer zu sehen und praktische Lösungsstrategien zu entwickeln.

Gespräch Kollegen
Unbeliebte Kolleg*innen als Mentor*in geben wertvolle Einblicke und zeigen effektive Lösungswege auf. Credit: IMAGO/Westend61

3. Persönliche Weiterentwicklung durch Herausforderung

Mentorship ist nicht nur Lernen, sondern auch Anpassung. Mit einem schwierigen Mentor zu arbeiten, stärkt die eigene Resilienz, Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsstärke. Wer die Fähigkeit entwickelt, mit herausfordernden Charakteren konstruktiv umzugehen, ist in jeder beruflichen Situation klar im Vorteil.

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4. Netzwerk jenseits der Komfortzone

Unbeliebte Kolleg*innen haben oft ein eigenes Netzwerk und Perspektiven, die außerhalb der üblichen Kreise liegen. Wer diese Kontakte nutzt, erweitert nicht nur sein berufliches Umfeld, sondern erhält auch Einblicke in weniger offensichtliche Chancen.

Männliche und weibliche Geschäftskollegen arbeiten im Büro.
Unbeliebte Kolleg*innen als Mentor*innen eröffnen neue Netzwerke und zeigen versteckte Chancen im Beruf. Credit: Getty Images/Maskot

Komfortzone ade: Mentor*innen, die dich wirklich voranbringen

Beliebtheit ist nicht gleich Kompetenz, und Sympathie nicht gleich Lernerfolg. Wenn du bereit bist, aus deiner Komfortzone herauszutreten, kann ein Mentor, der vielleicht nicht der beliebteste im Team ist, dich stärker, selbstbewusster und kreativer machen. Manchmal liegt die beste Lerngelegenheit genau dort, wo andere nur Herausforderungen sehen.

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