Vorstellungsgespräche sind schon längst nicht mehr das, was sie mal waren. Früher liefen sie eigentlich immer gleich ab. Die Personaler:innen saßen dabei mit den Bewerber:innen in einem Raum und stellten dabei diverse Fragen, um herauszufinden, wer sich am besten für die ausgeschrieben Stelle eignet. Heutzutage sind Bewerbungsgespräche oft sehr abwechslungsreich. Während einige Unternehmen ihre Bewerber:innen fast ausschließlich online interviewen, führen andere direkt verrückte Tests durch und wieder andere laden direkt zu einem Abendessen ein. Gerade bei letzterem sorgt der sogenannte Salz-und-Pfeffer-Test aktuell für eine Menge Gesprächsstoff. Was es mit diesem Test auf sich hat und warum du dabei vorsichtig sein solltest, verraten wir dir in diesem Artikel.
Alles über den „Salz-und-Pfeffer-Test im Vorstellungsgespräch“:
Was ist der Salz-und-Pfeffer-Test?
Der Salz-und-Pfeffer-Test sorgt gerade vor allem in den USA für Gesprächsstoff. Dabei laden Personaler:innen ihre Bewerber:innen zum Essen ein und beobachten dabei ihr Verhalten. Der Name Salz-und-Pfeffer-Test ist darauf zurückzuführen, dass die Personaler:innen unter anderem darauf achten, ob die Bewerber:innen ihr Essen mit Salz und Pfeffer nachwürzen, ohne es zuvor probiert zu haben. Angeblich könne man so herausfinden, ob die Bewerber:innen ungeduldig sind oder nicht.
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Wozu dient der Salz-und-Pfeffer-Test?
Der Salz-und-Pfeffer-Test kann mittlerweile jedoch auch als eine Art Überbegriff für einen Restaurantbesuch beim Bewerbungsgespräch verstanden werden. Hierbei möchten die Personaler:innen nämlich verschiedene Charaktereigenschaften und Qualitäten der Bewerber:innen auf die Probe stellen.

So kann man beispielsweise anhand der Art, wie du mit dem Personal umgehst, darauf schließen, wie freundlich du zu anderen Menschen bist. Je nachdem, wie schnell du bereit bist zu bestellen, wissen die Personaler:innen, wie schnell du Entscheidungen triffst. Aber auch ganz simple Dinge wie deine Manieren oder deine Kommunikationsfähigkeit werden bei dem Salz-und-Pfeffer-Test im Restaurant auf die Probe gestellt.
Fazit: Der Test allein ist wenig aussagekräftig
Sicherlich kann man durch den Salz-und-Pfeffer-Test auf einige Eigenschaften der Bewerber:innen schließen. Allerdings sollte so ein Restaurantbesuch nicht das einzige und auch nicht das erste Bewerbungsgespräch sein.
Schlechte Manieren beim essen gehen werden zwar von vielen Personaler:innen nur ungern gesehen, allerdings korrelieren sie nicht immer mit den beruflichen Eigenschaften dieser Person und sind somit im Bewerbungsprozess klar voneinander zu trennen.