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Trennungsangst: So förderst du sie bei deinem Hund

Wusstest du, dass bestimmte Dinge, die du im Alltag tust, die Trennungsangst deines Hundes fördern können? Wir wissen, was du nicht tun solltest.

Hund hat Trennungsangst
© Chiralli - stock.adobe.com

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Als liebende Hundebesitzer:in möchte man nichts mehr, als dass es seinem Vierbeiner gut geht. Allerdings gibt es bestimmte Dinge, die man im Alltag macht und die schon so eingebürgert sind, dass man gar nicht richtig merkt, wie sie der eigenen Fellnase schaden können. So kann es sein, dass manche Tätigkeiten in deinem Alltag die Trennungsangst deines Hundes fördern können. Wir haben uns angeschaut, was du in Zukunft nicht mehr tun solltest, damit es deinem Vierbeiner besser geht.

Anika ist selbst Hundemama.

Unsere Autorin Anika ist mit ihrem Hund Sherlock das Dream-Team schlechthin. Alle Tipps und Tricks, die Anika in ihren Artikeln gibt, sind deshalb Hunde-approved und vorher gemeinsam mit Sherlock ausprobiert worden.

1. Du gibst zu viel und zu schnell nach

Ja, wir verstehen es, dass die Hundeaugen deines Vierbeiners selbst das kälteste Herz schmelzen und den stärksten Willen bezwingen könnten. Allerdings ist dieses schnelle und ständige Nachgeben ein Grund, warum du die Trennungsangst deines Hundes fördern könntest. Dein Vierbeiner lernt so, dass er immer das bekommt, was er will – und wenn du weg bist, kann er seinen Willen nicht mehr bekommen und fordert diesen vielleicht lautstark ein.

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2. Du entschuldigst dich dafür, dass du gehst

Wenn man seinen Vierbeiner allein lässt oder kurz davor ist, das Haus zu verlassen, wird man meistens ganz sanft, empathisch und mitfühlend. Manchmal entschuldigt man sich sogar dafür, dass man die Fellnase allein lassen muss. Allerdings ist es nicht dein Hund, der dir die Erlaubnis gibt, zu gehen – das bist du selbst. Stattdessen solltest du deine Fellnase eine Stunde bevor du gehst größtenteils ignorieren und dann einfach aus dem Haus gehen. Das wird seine Trennungsangst etwas besser machen.

3. Du begrüßt deinen Hund zu stürmig

Klar, wenn man nach Hause kommt, freut man sich, dass der Vierbeiner auf einen gewartet hat und man die Fellnase endlich wieder in die Arme schließen kann. Und klar ist es schön, wenn der Hund sich so sehr freut, dass er an dir hochspringt. Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Wenn du ein großes Ding daraus machst, dass du wieder nach Hause kommst und dich auch noch schlecht fühlst, dass du nicht da warst, förderst du die Trennungsangst, wenn du wieder gehst, noch viel mehr. Komme deshalb einfach nach Hause und „ignoriere“ deinen Vierbeiner.

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