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„Nennt mich nicht Oma!“: 4 Dinge, die Boomer-Großeltern ganz anders angehen als früher

Eine Oma, die nicht Oma genannt werden will? Ja, das ist bei den Boomer-Großeltern komplett normal. Wir verraten dir, warum diese Generation alles anders macht als vorherige.

Oma trinkt aus einem Cocktail-Glas
© Ron Lach / Pexels via canva.

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Oma und Opa haben die besten Geldspartipps. Diese Gewohnheiten solltest du übernehmen.Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Die Großeltern-Generation von heute sind größtenteils Boomer – und die machen alles anders als die Omas und Opas vor ihnen. Klischees rund um Omas, die einen Dutt tragen oder Opas, die nur im Schaukelstuhl sitzen, wirst du hier nicht so schnell finden. Wir verraten dir, warum die Boomer das Gr0ßeltern-Dasein neu erfinden.

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1. „Nenn mich nicht Oma!“ – Bye, bye Klischees

Diesen Spruch wird man vermutlich nur von einer Oma hören, die der Boomer-Generation angehört. Denn genau diese erfinden das Oma-Dasein neu und verabschieden sich von alten Rollenklischees.

Oma lacht mit Enkelin
„Oma“? Das wollen die Boomer-Großeltern nicht hören. Credit: cottonbro studio / Pexels via canva

Die Boomer-Großeltern rebellieren regelrecht gegen die typischen Oma- und Opa-Bilder und den festen Rollen, die diesen zugeteilt werden. Und das ist kein Wunder. Die Boomer wuchsen nicht im Krieg auf, sondern in der DDR oder BRD – und hier standen politische Umbrüche, eine neue Welt und Proteste im Vordergrund. Statt Stricknadeln klappern deshalb bei der Boomer-Oma die Fingernägel über das Smartphone.

2. Reisefreude statt Stubenhocker

Früher sagten Oma und Opa immer, dass sie „viel zu alt zum Reisen“ sind. Das sehen die Boomer-Großeltern aber ganz anders. Denn diese genießen ihre Rente in vollen Zügen – und das weit weg vom Schaukelstuhl in den eigenen vier Wänden.

Der Boomer-Opa und die Boomer-Oma sind reiselustiger als jede Generation vor ihnen. Das sorgt nicht nur dafür, dass sie im Alter noch viele Orte sehen und besondere Erinnerungen schaffen; es hält sie auch viel fitter und mobiler, ob körperlich oder auch geistig. Und das Beste: Die Enkelkinder kommen oftmals auch in den Genuss von Omas und Opas Reiselust.

Oma mit ihrer Enkelin am Strand
Die Boomer-Großeltern lieben es zu reisen – am liebsten mit ihren Enkelkindern. Credit: AleksandarNakic / Getty Images Signature via canva.

3. Nie wieder „Wir haben das ganz anders gemacht“

Die Boomer-Großeltern sind heutzutage keine Besserwisser mehr, sondern nehmen eher die Beraterfunktion auch – auch wenn es manchmal schwerfällt. Die moderne Oma und der moderne Opa geben deshalb in Sachen Erziehung zwar gerne Ratschläge, versuchen aber nicht, ihre Kinder davon zu überzeugen, dass ihr Erziehungsstil für die Enkelkinder besser sein würde. Die Großeltern von heute wissen, dass es viele, verschiedene Erziehungsarten gibt – und das mehrere Wege nach Rom führen.

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4. Oma ohne Smartphone? Fast undenkbar

Die Boomer-Großeltern sind moderner denn je – und das bezieht sich auch auf den Technik-Aspekt des Alltags. Kaum eine Boomer-Oma hat nicht ihren eigenen Social Media-Account oder teilt das Essen mit der besten Freundin als WhatsApp-Status. Trotzdem werden die Enkelkinder natürlich noch regelmäßig gefragt, ob man nicht aus Versehen das Internet gelöscht hat.

Anika liebt alles, was mit Deko und Co. zu tun hat. Credit: Privat

Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.

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