Das Hobby des Briefmarkensammelns ist eher in der Generation unseres Opa oder unserer Oma anzusiedeln. Doch während manche darüber schmunzeln, können wir sagen: Oma hat hier vielleicht richtig viel Geld zusammengesammelt! Denn manche Briefmarkensammlungen und einzelne Marken sind ein Vermögen wert. Wir haben uns angeschaut, unter welchen Bedingungen die Briefmarken von Oma viel wert sein könnten.
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Briefmarkensammlung von Oma: Unter diesen Bedingungen ist sie sehr wertvoll
Die gute Nachricht zuerst: Ja, unter bestimmten Bedingungen kann die liebevoll zusammengestellte Briefmarkensammlung deiner Oma wirklich ein Vermögen wert sein. Der tatsächliche Wert hängt allerdings von mehreren Faktoren ab, die Sammler*innen und Expert*innen berücksichtigen.
- Seltenheit der Marke: Marken, die besonders selten sind, weil sie zum Beispiel nur in geringer Stückzahl gedruckt wurden oder einen speziellen Druckfehler aufweisen, sind besonders wertvoll.
- Erhaltungszustand: Je postfrischer (ungestempelt, mit originalem Gummi) die Marke, desto mehr wird sie wert sein.
- Historische Bedeutung: Marken aus bestimmten Epochen (z. B. alte Kolonialmarken, klassische Ausgaben des 19. Jahrhunderts) können unter Sammler*innen einiges an Geld wert sein.
- Zertifizierung und Nachweis der Echtheit: Wenn die Marken geprüft und attestiert sind, können sie deutlich höhere Preise erzielen als Fälschungen.

Diese 3 Briefmarken sind verdammt wertvoll
1. Blaue und Rote Mauritius (1847)
Die Blaue und Rote Mauritus stammt, wie der Name der Marke schon verrät, aus Mauritius. Das Besondere an dieser Briefmarke ist der Fakt, dass es sich hierbei um die erste britische Kolonialmarke handelt, die in einer extrem geringen Auflage verfügbar ist. Einzelne Exemplare erzielten schon des Öfteren bei Auktionen Millionenbeträge!
2. British Guiana 1c Magenta (1856)
Die British Guiana 1c Magenta stammt aus dem damaligen Britisch-Guayana, dem heutigen Guyana. Hierbei handelt es sich tatsächlich um ein Einzelstück – und damit um die seltenste Briefmarke der Welt. Im Jahr 2014 wurde sie für rund 9,5 Millionen Dollar versteigert.

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3. Schwarzer Einser (Bayern, 1849)
Die Schwarze Einser-Briefmarke kommt aus dem Königreich Bayern und stammt aus dem Jahr 1849. Während es nicht die seltenste Briefmarke weltweit ist, ist diese aber die erste Briefmarke Deutschlands! Aufgrund dessen geht sie bei Auktionen je nach Erhaltungszustand auch gut und gerne für mehrere tausend bis zehntausend Euro über die Theke.

Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.

