Wer im Urlaub in entspannter Atmosphäre essen möchte, rechnet nicht mit absurden Überraschungen auf der Rechnung. Doch einige Lokale in beliebten Reisezielen scheinen gezielt auf Touristenfallen aus – mit diesen fünf absurden Kostenfallen solltest du unbedingt rechnen.
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Die 5 absurdesten Zusatzgebühren in Restaurants weltweit
1. Handtaschen-Aufhänge-Gebühr auf Ibiza
Kreativität der besonderen Art bewies kürzlich ein Sushi-Restaurant auf der spanischen Urlaubsinsel Ibiza: Eine Reisende erzählte, dass ihr beim Abendessen plötzlich zwölf Euro extra berechnet wurden – nur dafür, dass ihre Handtasche und die ihrer Begleitung an einen kleinen Haken am Tisch gehangen wurde.
2. Mondpreise auf Mykonos
In Mykonos wurden Urlauber mit Preisen wie 1.000 € für drei Gerichte oder 300 £ fürs Kindermenü konfrontiert – jeweils inklusive versteckter Gebühren für „gratis“ Sonnenschirm und Service.
3. Paris: Einheimische zahlen weniger
Undercover-Tests einer französischen Zeitung haben Unangenehmes ans Licht gebracht: Ausländische Tourist*innen zahlen in manchen Pariser Cafés bis zu 50 % mehr als Einheimische für genau dasselbe Gericht – inklusive extra Aufschläge für Wasser oder größere Portionen, ohne Nachfrage.
4. Pepper-Tax in Bari
Ein Tourist, der in Bari nach Pfeffer auf der Pizza fragte, zahlte 0,50 € extra – ausgewiesen auf der Rechnung als „+pepper“. Ein ganz schön salziger Aufpreis für eine kleine Prise Geschmack.
5. Gebühr für zusätzlichen Teller in Wien
Ein Wiener Restaurant berechnete einem Gast 1 € extra für einen zweiten Teller – obwohl nur eine Pizza auf zwei Teller aufgeteilt wurde. Die Bestellung war sogar schon vor der Zubereitung geändert worden – und trotzdem folgten Aufschläge für „Teller“ und „Änderung“.
So kannst du dich schützen!
- Rechnung vor dem Bezahlen checken – und bei Unklarheiten direkt nachfragen.
- Sondergebühren im Menü suchen – etwa „+ pepper“, „cover charge“ oder „couvert“.
- Zustimmung vorab holen – etwa für zusätzliche Teller oder Serviceleistungen.
- Bewertungen lesen – ob das Lokal zu den bekannten Touri-Fallen gehört.
- Deutlich Transparenz einfordern – und erst zahlen, wenn alles klar ist.
Es sind gerade die kleinen, absurden Aufschläge, die deinen Urlaub teuer und enttäuschend machen können. Ob Handtasche, Pfeffer oder zweiter Teller – sei wachsam, prüfe die Rechnung genau und zahle nur, was gerechtfertigt ist. So bleibt der Genuss im Urlaub nicht auf der Strecke.

