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Auswandern oder Ferienhaus? So klappt der Traum vom eigenen Zuhause in Griechenland

Du denkst darüber nach auszuwandern oder ein Ferienhaus zu kaufen? Diese Expertentipps helfen dir bei der Entscheidung.

Griechenland
© Eugenesergeev/GettyImages

Günstige Reiseziele: Diese Orte kann sich jeder erlauben

Welche Reiseziele sind dieses Jahr noch immer günstig? Wir zeigen, wo du deinen Sommerurlaub verbringen kannst, wenn du nicht viel Geld zur Verfügung hast.Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Im Hafen von Symi leuchten die Häuser in kräftigen Farben, auf Karpathos glitzert das Meer türkisblau – und immer mehr Deutsche überlegen: Warum nicht selbst hier wohnen? Griechenland zieht nicht nur Urlauber*innen an, sondern zunehmend auch Immobilienkäufer*innen. Ob als Ferienwohnung oder Alterssitz – der Traum vom eigenen Haus im Süden ist greifbarer, als du denkst.

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Warum Griechenland so gefragt ist

Mehr als 40 Millionen Besucher*innen werden 2025 erwartet – Rekord. Deutsche sind dabei die größte Urlaubernation. Doch viele wollen mehr als nur ein paar Wochen Sonne: 300 Sonnentage im Jahr, milde Winter, antike Stätten und die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft machen das Land zu einem idealen Ort, um dauerhaft Wurzeln zu schlagen.

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Schaue dir bewusst kleine Inseln, wie Naxos, Syros oder Tinos an, hier sind die Preise für Ferienhäuser oft noch im Rahmen. Credit: Roberto Moiola / Sysaworld

Seit der Pandemie steigt die Nachfrage nach Feriendomizilen und Alterswohnsitzen rasant. „Die Preise haben sich deutlich nach oben bewegt, vor allem auf begehrten Inseln wie Mykonos, Paros oder Korfu“, sagt Georg Petras, Griechenland-Chef des Immobilienvermittlers Engel & Völkers. In den vergangenen fünf Jahren kletterten dort die Quadratmeterpreise teils um über 40 Prozent. Dennoch bleibt Griechenland im Vergleich zu Spanien, Frankreich oder Italien attraktiv.

Wo du noch bezahlbare Häuser findest

Auf Luxusinseln wie Santorini, Mykonos oder Paros werden für Top-Villen schnell 12.000 bis 17.000 Euro pro Quadratmeter fällig – Objekte mit Pool und Meerblick kosten oft Millionen. Wer weniger ausgeben will, findet abseits der Hotspots Chancen:

  • Naxos, Syros oder Tinos: Einstiegspreise ab ca. 2.300 Euro pro Quadratmeter.
  • Symi bei Rhodos: authentisches Flair, abseits vom Massentourismus.
  • Peloponnes-Westküste (Kyparissia) und Nordwest-Griechenland (Preveza–Igoumenitsa): lange Sandstrände, kaum Tourist*innen.
  • Kreta-Süden: Alternative zum stark entwickelten Norden.
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Muss es überhaupt eine Insel sein? Oft lohnt sich eine Unterkunft auf dem Festland, von der du auf die Inseln pendelst. Credit: Alexander Spatari/GettyImages

Auch auf dem Festland lassen sich attraktive Objekte finden – mit Vorteil: bessere Anbindung und Infrastruktur.

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Darauf musst du achten

  • Marktüberblick verschaffen: z. B. über die Plattform spitogatos.gr.
  • Rechtliche Prüfung: Eigentumsverhältnisse und Grundbuch unbedingt von einem Anwalt kontrollieren lassen.
  • Griechische Steuernummer: notwendig, für jede*n Käufer*in; steuerliche*r Vertreter*in vor Ort erforderlich.
  • Nebenkosten einkalkulieren: ca. 10 Prozent des Kaufpreises für Steuern, Notar*in, Makler*in und Anwalt/Anwältin.
  • Bauprüfung: Wunschobjekt von Ingenieur*innen auf Mängel prüfen lassen.
Griechenland
Überlege gut, ob Auswandern das richtige ist oder vielmehr ein Ferienhaus. Credit: Nejdetduzen/Adobe

Ganzjährig wohnen oder nur im Sommer?

Wer den Altersruhesitz in Griechenland plant, sollte auf gute medizinische Versorgung und Infrastruktur achten. Inseln wie Mykonos oder Santorini bieten im Winter kaum kulturelles oder gastronomisches Leben – viele Läden schließen nach der Saison. Bessere Kompromisse sind Inseln nahe Athen wie Ägina (30 Minuten mit dem Schnellboot) oder Andros (zwei Stunden Fährfahrt). Beide bieten echtes Inselflair bei moderaten Preisen um die 3.000 Euro pro Quadratmeter – und sind das ganze Jahr erreichbar.

Quelle: Reisereporter

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