Wer durch Omas Wohnzimmer schlendert, entdeckt oft Dinge, die längst in Vergessenheit geraten sind: bunt bemalte Teller an der Wand, kleine Münzen aus aller Welt oder handgewebte Teppiche. Was früher schlicht als Andenken aus dem Urlaub galt, kann heute für Sammler*innen richtig wertvoll sein.
Hinweis vorab: Wie wertvoll ein Mitbringsel ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie dem Zustand, dem Alter oder ob eine prominente Person den Gegenstand zuvor besessen hat. Um eine verlässliche Einschätzung zu erhalten, sollte daher immer eine Expertin oder ein Experte hinzugezogen werden. Einen ersten Überblick geben wir dir hier.
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Alles zum Thema „Wertvolle Urlaubs-Souvenirs“
5 Urlaubs-Souvenirs, die ein Vermögen wert sein können
1. Keramik aus dem Mittelmeerraum
In den 60er- und 70er-Jahren brachten Tourist*innen gern handbemalte Teller, Vasen oder Krüge aus Italien, Spanien oder Griechenland mit. Besonders Keramik aus Regionen wie Sorrent oder Andalusien ist heute gefragt, da sie noch echte Handarbeit zeigt. Stücke mit regionaltypischen Mustern oder Künstler-Signaturen erzielen auf Flohmärkten und Online-Plattformen überraschend hohe Preise.
Grundsätzlich gilt jedoch wie bei allen Schmuckstücken: je älter und je besser der Zustand ist, desto wertvoller der Gegenstand. So kann ein Vintage-Teller beispielsweise für rund 480 Euro verkauft werden – nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

2. Münzen und Geldscheine aus aller Welt
Kleine Mitbringsel wie Münzen oder alte Geldscheine, die nach dem Urlaub oft achtlos in Schubladen verschwanden, können heute sehr gefragt sein. Besonders Währungen, die es nicht mehr gibt – etwa die italienische Lira, die spanische Peseta oder die deutsche D-Mark in Sonderprägungen – haben Sammlerwert. Auch exotische Münzen aus Marokko oder Thailand finden Liebhaber*innen.
Besonders spannend: Die bislang teuerste Münze der Welt stammt aus den USA: ein 20-Dollar-Goldstück, das in nur einem einzigen Fall jemals in Privatbesitz gelangen durfte. Die übrigen zwölf bekannten Exemplare befinden sich nach Angaben von Bellevue Rare Coins im Eigentum der US-Regierung. Bei einer Sotheby’s-Auktion im Jahr 2021 erzielte das seltene Stück einen Rekordpreis von 18,9 Millionen Dollar.

3. Traditionelle Kleidung und Stoffe
Kaftane aus Marokko, handbestickte Blusen aus Osteuropa oder Saris aus Indien: Textilien und Kleidung aus vergangenen Jahrzehnten sind begehrte Vintage-Stücke. Ihre Verarbeitung, die Muster und die Herkunft machen sie einzigartig. Auf Plattformen für Retro-Mode sind diese Stücke besonders beliebt.

4. Holz- und Steinfiguren
Ob geschnitzte Masken aus Bali, kleine Buddhas aus Thailand oder Tierfiguren aus Afrika: Solche Souvenirs erzählen nicht nur vom Urlaub, sondern spiegeln die lokale Kunst und Spiritualität wider. Vor allem ältere, authentische Stücke – im Gegensatz zu heutigen Massenproduktionen – haben hohen Sammlerwert. Nicht selten konnte deine Oma auch noch Schmuckstücke mitbringen, die heute nicht mehr eingeführt werden dürfen. Hier solltest du dich jedoch unbedingt über die rechtliche Lage informieren.
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5. Schmuck aus Silber oder Bernstein
Viele Tourist*innen brachten Ketten, Armbänder oder Ringe mit, oft aus echtem Silber oder mit Edelsteinen. Besonders beliebt: Bernsteinschmuck von der Ostsee oder filigrane Silberarbeiten aus Griechenland und der Türkei. Da Materialpreise gestiegen sind, lohnt es sich, solche Stücke zu prüfen.
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Omas Souvenirs sind mehr als Nostalgie
Ob Keramik, Münzen, Kleidung oder Schmuck – viele der alten Mitbringsel sind heute kleine Kulturgüter. Sie vereinen Erinnerungswert mit echtem materiellen Wert. Wer also glaubt, dass Omas Regale nur Staubfänger bergen, täuscht sich: Sie könnten eine Schatzkammer sein.
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