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Reiseplanung per KI: Hier droht Abzocke – und diese Tools lohnen sich wirklich

Nutze du Künstliche Intelligenz für deine Urlaubsplanung? Erfahre hier, welche Tools sich lohnen, bei welchen du aufpassen solltest.

Frau mit Sonnenbrille
© Ron Lach/Pexel/via Canva

Günstige Reiseziele: Diese Orte kann sich jeder erlauben

Welche Reiseziele sind dieses Jahr noch immer günstig? Wir zeigen, wo du deinen Sommerurlaub verbringen kannst, wenn du nicht viel Geld zur Verfügung hast.Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Denkst du darüber nach, KI für die Planung deines nächsten Urlaubs zu nutzen? Ob Flüge, Hotels oder komplette Routen – digitale Assistenten übernehmen Aufgaben, die früher viel Zeit kosteten. Das spart Aufwand und liefert kreative Impulse. Meistens.

Doch KI-Tools sind nicht unfehlbar. Falsche Preise, erfundene Orte oder ungenaue Angaben können den „intelligenten“ Urlaubsplan schnell ins Wanken bringen. Und das, obwohl sie oft ziemlich überzeugend klingen. Als Unterstützung gut ersetzen sie daher auf keinen Fall eine echte Reiseberatung.

Wer es trotzdem mit KI versuchen will, sollte sich unbedingt an ein paar Regeln und Best Practices halten. Welche das sind, verraten die Reiseexpert*innen von Holiday Extras.

Leseempfehlung: Abseits der Massen: 3 sonnige Reiseziele in Osteuropa, an die niemand denkt

Urlaub planen per KI: So funktioniert’s – und wo es kritisch wird

Künstliche Intelligenz analysiert große Datenmengen und liefert in Sekundenschnelle Vorschläge zu Flügen, Hotels, Aktivitäten oder Mietwagen – oft basierend auf Nutzerbewertungen und Online-Inhalten. Doch: Viele Tools greifen nicht auf aktuelle Buchungssysteme zu. Was plausibel klingt, kann veraltet oder sogar erfunden sein. Auch Visa-Regeln oder lokale Besonderheiten werden häufig nur oberflächlich behandelt.

Unser Tipp: Nutze KI als Inspirationsquelle – buche schließlich aber dort, wo Verfügbarkeit, Preis und Service wirklich verifiziert sind.

Frau am Laptop
Auch in puncto Urlaub gilt: Je besser der Prompt, desto besser das Ergebnis. Credit: Irynakhabliuk/via Canva

Wie formuliere ich meine KI-Anfrage richtig?

Der Schlüssel zur guten KI-Antwort liegt in der richtigen Frage. Je klarer, konkreter und detailreicher der sogenannte Prompt (die Texteingabe) ist, desto besser wird das Ergebnis sein. Wichtig sind Angaben wie der Reisezeitraum und die Dauer, das gewünschte Ziel oder die Region, die Anzahl der Reisenden sowie die Art des Urlaubs – ob Strand, Stadt oder Natur.

Auch das verfügbare Budget und besondere Wünsche wie ein Hotel mit Frühstück oder ein Mietwagen solltest du dem digitalen Helfer verraten. Der Effekt: Deutlich passendere und strukturiertere Vorschläge – allerdings noch immer ohne Gewähr.

Chatgpt
Gebe in deinem Prompt ganz genau an, was dir wichtig ist und welche Art von Urlaub du anstrebst. Credit: Airam Dato-on/Pexel/via Canva

Beispiel für einen gelungenen Prompt:

„Plane mir eine 7-tägige Reise im Oktober nach Andalusien. Ich reise allein, möchte Kultur erleben, gut essen und mindestens einmal ans Meer. Bitte achte auf ein Hotel mit Frühstück und buche einen Flughafentransfer bei Ankunft. Ich starte ab Frankfurt und möchte am Flughafen sicher parken. Optional gern auch mit Lounge-Zugang vor dem Abflug. Mein Budget liegt maximal bei 120 Euro pro Nacht für das Hotel“.

KI-Reisehelfer im Vergleich: Stärken und Stolperfallen

Es gibt inzwischen mehrere Tools, die speziell für Reisezwecke entwickelt wurden – oder dafür genutzt werden können. Vier der aktuell gängigsten Anwendungen im Überblick:

Chatgpt
Urlaub: Nutzt du Chatgpt für die Planung? Je nach deinen Vorstellungen könnten auch andere Tools sinnvoller sein. Credit: SOPA Images / Kontributor

1. ChatGPT: Der Klassiker – aber nicht optimal für Reisen

Gut für: individuelle Reiseideen, Routenplanung, Packlisten, Reiseblogs oder erste Hotel- und Aktivitätenvorschläge. Achtung: Greift nicht auf Live-Daten zu Flügen, Preisen oder Hotels zurück. Die Antworten klingen oft plausibel, entsprechen aber nicht immer der Wahrheit. Hier gehts zum KI-Tool.

2. Layla: Buchungstipps mit Vorsicht genießen

Gut für: Konkrete Vorschläge zu Flügen, Hotels und Aktivitäten – meist auf Basis realer Buchungsplattformen. Achtung: Noch nicht in allen Sprachen stabil nutzbar. Bei deutschsprachigen Eingaben kommt es teilweise zu Missverständnissen. Außerdem führt nicht jedes verlinkte Angebot zu einem seriösen Anbieter – Impressum, AGB und Kundenbewertungen prüfen! Hier gehts zum KI-Tool.

Frau am Laptop
Mindtrip eignet sich gut für Restaurants oder Sehenswürdigkeiten. Credit: PNW/Production/Pexel/via Canva

3. Mindtrip: Planung auf der Landkarte

Gut für: Vorschläge zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unternehmungen am Reiseziel – ideal für spontane Entdeckungen. Achtung: Gibt bei unpräzisen Fragen oft nur oberflächliche oder beliebige Vorschläge. Ohne klare Orts- und Zeitangaben wirkt der Inhalt generisch – besonders bei unbekannteren Reisezielen. Hier gehts zum KI-Tool.

4. GuideGeek: Chatbot für Unterwegs

Gut für: Schnelle, chatbasierte Tipps während der Reise – besonders hilfreich für Restaurant- oder Kulturhinweise direkt am Urlaubsort. Achtung: Funktioniert über WhatsApp und Co. – liefert aber oft nur kurze Antworten ohne Tiefe. Für komplexe Reiserouten oder fundierte Recherche nicht geeignet. Sollte eher als mobiler Mini-Reiseführer gesehen werden. Hier gehts zum KI-Tool.

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Reiseplanung: KI kann viel – aber nicht alles!

Ob Inspiration für das nächste Reiseziel oder eine grobe Tagesplanung: KI-Tools können Reiseideen strukturieren und effizient Vorschläge liefern. Doch wer sicher und stressfrei reisen möchte, sollte nicht auf fundierte Beratung, transparente Buchungssysteme und echte Services verzichten.

Unser Tipp: Nutze die Stärken digitaler Reiseplanung für eine erste Idee und Inspiration – und vertraue bei der Buchung weiterhin auf erfahrene Anbieter und Portale. Geht es um praktische Reise-Extras wie Parkplätze, Transfers, Lounges oder Mietwagen, gelingt das ganz ohne KI sogar noch schneller über www.holidayextras.de.

Quelle: Holiday Extras

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